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Warum unsere Schule den Namen „Maximilian-Kolbe-Schule “ trägt?

Seit 1. März 1981 heißt unsere Schule „Maximilian-Kolbe-Schule“. Warum?

Zur Orientierung sei gesagt: Maximilian Kolbe war ein polnischer Franziskanerpater. 1941 brachte ihn die SS in das Konzentrations­lager Auschwitz. Als einem Mithäftling die Flucht gelang, be­stimmte der Lagerkommandant wahllos zehn Häftlinge zum Hun­gertod im Bunker. Nun geschah das Unfassbare. Pater Kolbe ging freiwillig an Stelle eines Familienvaters in den Tod.

Rektor a.D. Karl Kraft schlug dieses Vorbild aus unserer jüngsten geschichtlichen Vergangenheit als Schulname vor.

Am 2. Februar 1980 beantragte der Elternbeirat die Namensgebung.

Am 21. März 1980 beschloss der Marktgemeinderat in Zusammen­arbeit mit den Lehrern, die Hauptschule in „Maximilian-Kolbe- Schule“ zu benennen und beantragte hierzu das nötige Genehmi­gungsverfahren.

Am 8. November 1981 wurde die vom Bildhauer Franz Pechwitz geschaffene Statue eingeweiht und gleichzeitig eine Beschriftung über dem Eingang angebracht. Ein Mitbruder Kolbes nahm daran teil.

Am 10. Oktober 1982 wurde Pater Maximilian Kolbe in Rom heilig­gesprochen. Rektorin Hannelore Mintzel durfte daran teilnehmen.

Die Bedeutung des Vorbildes für Lehrer und Schüler zeigte die Schulleiterin damals bei der Denkmaleinweihung auf: „In einer Zeit, in der jeder geneigt ist, seinen Egoismus, seine per­sönlichen Rechte, seine eigene Freiheit und Unabhängigkeit, ver­bunden mit größtmöglichem Konsum als erstrebenswertes Ziel zu betrachten, kontrastiert die Tat Kolbes, die den Verzicht auf alles Ei­gene. sogar den Verzicht auf das Leben bedeutet. Dieser vorgelebte Verzicht Maximilian Kolbes sollte für alle Lehrer und Schüler die­ser Schule ein dauernder Denkanstoß sein...“

Jedes Jahr am 10. Oktober gestalten die Schüler mit den Geistlichen beider Konfessionen einen Gedenkgottesdienst.

Seit 2005 feiern wir den „Maximilian-Kolbe-Tag“ als Festtag der Schule. Die Schülerin bzw. der Schüler, der sich in besonderer Weise für seine Mitschüler einsetzt, erhält am Ende des Schuljahres den „Maximilian-Kolbe-Preis“.

Maximilian-Kolbe-Preis

Seit 2005 feiern wir am 10. Oktober den „Maximilian-Kolbe-Tag“ als Festtag der Schule. Jedes Jahr gestalten die Schüler mit den Geistlichen beider Konfessionen einen Gedenkgottesdienst. An dessen Ende wird immer der „Maximilian-Kolbe-Preis“ angekündigt. Die Schülerin bzw. der Schüler, der sich in besonderer Weise für seine Mitschüler einsetzt, erhält diesen am Ende des Schuljahres. Dieser besteht aus einer Urkunde und einem Kinogutschein.

Im Rahmen einer Schülervollversammlung schlagen Schüler eine Kandidatin oder einen Kandidaten vor und begründen dies. Anschließend wählen die Schüler schriftlich und geheim in ihren Klassenzimmern.

Die Preisträger bisher waren:

2006: Stephanie Hörmann
2007: Nicole Hammer
2008: Nicole Hammer
2009: Maxemilian Sandtner
2010: Ronja Väth
2011: Tristan Stark
2012: Tristan Stark
2013: Lena Weber
2014: Michelle Orofino                                                                                                                                            
2015: Max Abendschein

2016: Darius Hahn und Benjamin Hartlieb

2017: Darius Hahn

2018: Laura Kolb

2019: Asef Akbari

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